03. + 04. September 2016: Tennisturnier am Aspach

Am ersten Septemberwochende hieß es wieder “Ball hoch am Aspach”. Es fand das alljährliche Jedermann-Tennisturnier des TC Reudern auf dem Reuderner Sportgelände statt. Auch die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern nahm mit zahlreichen Doppel- und Mix-Mannschaften an dem Turnier teil.

Herausragend war die Leistung unserer Mannschaft H. Guth / F. Guth. Die Mannschaft erreichte eine erfolgreichen 2. Platz in der Gesammtwertung. Hierzu natürlich unsere herzlichen Glückwünsche.

Einen großen Dank möchten wir natürlich an das Wirtschaftsteam des TC Reudern richten, welches uns bereits an den Trainingstagen, aber auch an den beiden Turniertagen super versorgten.

23. August 2016: Erhöhte Waldbrandgefahr

Der deutsche Wetterdienst warnt derzeit aufgrund der anhaltenden Trockenheit vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Aktuell wird die Waldbrandstufe 4 (zweithöchste Warnstufe) erwartet.

Es sollte vermieden werden, Feuer im Freien zu entzünden, bzw. dieses unbeaufsichtigt zu lassen.


Weitere Infos unter www.dwd.de

18. August 2016: Einsatz Gefahrgutzug, Notzingen

Am Morgen des 18.08.2016 wurde unter Anderem der Gefahrgutzug Nürtingen, welchem auch Mitglieder Abteilung Reudern angehören, zu einem Chemieunfall nach Notzingen alarmiert. In einer ortsansässigen Firma kam es beim Befüllen zu einer Verwechslung des Einfüllstutzens durch den Fahrer des Tankzugs. Dadurch kam es zu dem unglücklichen Umstand, dass Ätznatronlauge und Schwefelsäure vermischt wurden, was zu einer chemischen Reaktion führte und der Behälter sich stark erwärmte. Sofort wurde der Tankvorgang gestoppt, das Gebäude geräumt und die Feuerwehr informiert. Die Feuerwehrleitstelle alarmiert umgehend die örtliche Wehr, die zuständige Stützpunktwehr Kirchheim Abt. Stadtmitte, den Messzug Ostfildern, Kräfte der Feuerwehr Esslingen Abt. Stadtmitte und den Gefahrgutzug der Feuerwehr Nürtingen. Durch die Feuerwehrkräfte wurde der Behälter massiv gekühlt, was die chemische Reaktion deutlich abschwächte, bzw. die entstandene Wärme durch aufgebrachtes Wasser schnell abgeführt werden konnte. Noch während dem Einsatz konnten die Kräfte der Abt. Reudern aus dem Einsatz ausgelöst werden, damit der Brandschutz im gesamten Nürtinger Stadtgebiet ausreichend aufrecht erhalten werden konnte.

Bericht des Polizeipräsidium Reutlingen

Bericht der Feuerwehr Notzingen

Bericht + Bilder der Stuttgarter Zeitung
Im Einsatz: TSF-W

01. August 2016: Brand 2, Heckenbrand

Durch Unachtsamkeit beim Entfernen von Unkraut mit einem Bunsenbrenner wurde versehentlich eine angrenzende Hecke in Brand gesetzt. Durch beherztes Eingreifen eines Nachbars, welcher mit seinem Gartenschlauch “anrückte”, wurde der Brand bereits in der Entstehungsphase bekämpft, weshalb durch die Kräfte nur noch Nachlöscharbeiten notwendig waren.

Um in der Ferienzeit ausreichend Personal vorhalten und im Einsatzfall darauf zurückgreifen zu können, wurden die Kräfte der Feuerwehr mit dem Stichwort “Brand 3″ alarmiert.


Im Einsatz: LF 8/6

12. Juli 2016 Übung Gefahrgutzug

Heute fand eine Übung des Gefahrgutzuges Nürtingen mit am Sportplatz statt. Angenommen ein Brand, entpuppte sich die Lage als ein Unfall mit Gefahrgut.

05. Juni 2016: Verwendung von Sondersignal (Blaulicht + Martinshorn)

Der Feuerwehreinsatz – Was für ein Krach … muss das wirklich sein?
Muss es immer mit Blaulicht und Martinshorn sein?

Gerade haben Sie sich noch einmal im Bett herum gedreht. Plötzlich schrecken Sie hoch. Ohrenbetäubend klingt ein Martinshorn der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes in Ihren Ohren. Hört sich an, als würden wir durch Ihr Schlafzimmer fahren. Mal ehrlich! Was denken Sie in dieser Minute?

Was soll dieser unmenschliche Krach mitten in der Nacht?

Das ist vermutlich noch sehr milde ausgedrückt. Leider eine Tatsache. Frei nach dem Motto, “die Feuerwehr hat sie nicht mehr alle”! Die haben nichts Besseres zu tun, als mit einem Höllenlärm durch die Straßen zu fahren und brave Bürger zu ärgern.

Nun aber mal im Ernst: Haben Sie sich im selben Atemzug schon einmal gefragt, warum wir das tun? Nicht? Wir versuchen es einmal zu erklären:
Sonderrechte und Wegerecht
Die Feuerwehr und auch alle anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Zoll, THW und Rettungsdienst genießen in der Straßenverkehrsordnung einen Sonderstatus. Zur Ausübung Ihrer hoheitlichen Aufgaben werden ihnen Sonderrechte (§35 der Straßenverkehrsordnung) und Wegerecht (§38 der Straßenverkehrsordnung) eingeräumt.
Sonderrecht bedeutet, dass Fahrzeuge von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befreit sind. Es ist dadurch “erlaubt”, über rote Ampeln zu fahren, im Parkverbot zu parken oder gegen die Einbahnstraße zu fahren. Allerdings gilt in jedem Fall immer noch §1 der Straßenverkehrsordnung: “Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.”
Um dieses Sonderrecht in Anspruch zu nehmen, muss das Feuerwehrfahrzeug Blaulicht und Sondersignal nicht einschalten, denn die Rechte erhält die “Feuerwehr” automatisch nach der Alarmierung, sofern der Einsatz dies erforderlich macht (also zur Ausübung ihrer hoheitlichen Aufgaben).
Wozu braucht die Feuerwehr dann Blaulicht und Sondersignal?
Wie gesagt, besitzt die Feuerwehr neben den Sonderrechten auch ein Wegerecht. Dies bedeutet, dass Fahrzeugen der Feuerwehr, die mit Blaulicht und Sondersignal unterwegs sind, der Weg frei zu machen ist.
Um diese Bevorrechtigung in Anspruch zu nehmen, muss der Fahrer besagtes Blaulicht und Sondersignal einschalten. Denn er hat diese Recht nur in Verbindung mit beiden Warneinrichtungen, also mit Blaulicht und Sondersignal.

Trotzdem trägt der Fahrer ein immens hohes Risiko und wird im Falle eines Unfalles in 90 % der Fälle mit zur Verantwortung gezogen. Wenn man sich überlegt, dass die Einsatzkräfte ehrenamtlich unterwegs sind, verlangt man ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein.
Warum hat die Feuerwehr manchmal nur Blaulicht an?
Schaltet der Fahrer nun sein Sondersignal aus, hat er von diesem Moment an kein Wegerecht mehr, sondern nur noch Sonderrecht. Er wird im Fall eines Unfalls wie ein normales Fahrzeug behandelt, welches am Straßenverkehr teilnimmt, wenn es zu einer richterlichen Auseinandersetzung kommt.
Man kann sehr oft beobachten, dass Fahrer von Einsatzfahrzeugen ihr Sondersignal mehrfach während der Alarmfahrt abschalten und erst 50 bis 100 Meter vor der Straßenkreuzung wieder einschalten, um zum einen die Lärmbelästigung zu reduzieren, aber vor Straßenkreuzungen bzw. an unübersichtlichen Stellen die übrigen Verkehrsteilnehmer auf ein nahendes Feuerwehrfahrzeug hinzuweisen.
Sie als Verkehrsteilnehmer haben dann aber kaum eine Chance sich darauf einzurichten, aus welcher Richtung das Einsatzfahrzeug kommt und können in der Kürze der Zeit nicht freie Bahn schaffen, um das Fahrzeug passieren zu lassen.

Nur Blaulicht verschafft der Feuerwehr also keine Rechte. Allerdings warnt das Blaulicht alleine (ohne Sondersignal) andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren oder schützt die Einsatzstelle der Feuerwehr vor Verkehr. Deshalb läßt die Feuerwehr nach Erreichen einer Einsatzstelle das Blaulicht an und schaltet zusätzlich Warnblinkanlage und eventuell weitere Lichtanlagen ein.
Zusammenfassend läßt sich sagen: 
Im Einsatz hat die Feuerwehr immer Sonderrechte, kann diese jedoch nicht kenntlich machen. Bei eingeschaltetem Blaulicht und Sondersignal (und nur dann) hat ein Feuerwehrfahrzeug zusätzlich Wegerecht, sie müssen diesem Fahrzeug also den Weg freimachen.

Nur das Blaulicht dient allein der Warnung anderer Verkehrsteilnehmer und der Sicherheit der Feuerwehr.

Deswegen denken Sie daran, wenn sie wieder einmal nachts geweckt werden, dass auch die Feuerwehrleute 10 Minuten vorher in ihren Betten gelegen und geschlafen haben.
· Bedenken sie, dass für denjenigen, der in eine Notlage geraten ist und auf die Feuerwehr wartet, Minuten bis zum Eintreffen der Fahrzeuge wie Stunden vergehen.

· Bedenken Sie, dass sie als in Not geratener Bürger zuerst fragen werden, weshalb die Feuerwehr denn so lang gebraucht hat.

· Bedenken sie, dass der Fahrer dieses Einsatzfahrzeuges unentgeltlich unterwegs ist und ein hohes Maß an Verantwortung trägt, um rechtzeitig am Einsatzort zu sein.

Wir hoffen, dass sie nicht in die Lage geraten, einmal die Feuerwehr rufen zu müssen. 

Sollten Sie demnächst durch ein Sondersignal aufwachen, denken Sie doch einfach mal darüber nach, dass es in diesem Moment Personen gibt, die es sehr viel schlechter trifft als Sie…

Die Freiwillige Feuerwehr Reudern bedankt sich für Ihr Verständnis.