01. März 2019: Hauptversammlung Gesamtfeuerwehr Nürtingen

389 Alarmierungen, damit die höchste Einsatzquote der letzten zehn Jahre, gab es 2018 für die sechs Abteilungen der Nürtinger Feuerwehr. Stadtbrandmeister Ralf Bader berichtete am Freitagabend bei der Hauptversammlung in der Zizishäuser Inselhalle auch von einer mit 414 Mitgliedern steigenden Zahl an Feuerwehrleuten.

Rund 200 Kameraden der Abteilungen Stadtmitte, Hardt, Neckarhausen, Raidwangen, Reudern und Zizishausen waren der Einladung zur Hauptversammlung der Gesamtwehr gefolgt. Ebenso der Oberbürgermeister, Stadträte, weitere Ehrengäste und Vertreter befreundeter Organisationen. 414 Mitglieder, damit sieben mehr als im Vorjahr, gehörten der Nürtinger Gesamtfeuerwehr zum Jahresende 2018 an. Davon waren 246 an den insgesamt 389 Einsätzen beteiligt.

Der Stadtbrandmeister berichtete von 91 Brandeinsätzen, 235 technischen Hilfeleistungen und 63 Fehlalarmierungen. Insgesamt wurden 2018 über 6000 Einsatzstunden geleistet. Eine gute Ausbildung ist dabei die Grundlage zu einer hohen Leistungsstärke. Zahlreiche Feuerwehrkameraden nahmen an Lehrgängen und Fortbildungen, wie der Atemschutzübung, dem Brandüberwachungscontainer und am silbernen und goldenen Leistungsabzeichen teil.

60 Angehörige der Feuerwehr Nürtingen waren an der groß angelegten Übung der Deutschen Bahn im Bereich des Bahnhofes Nürtingen im Einsatz (wir berichteten). 2018 wurden die letzten beiden Abteilungen, Neckarhausen und Zizishausen, mit den neuen Ausgehuniformen ausgestattet. Der Musikzug hatte unter Leitung von Stabsführer Steffen Kaiser zwölf Auftritte, unter anderem beim Altenrieter Brezelmarkt und beim Nürtinger Maientag.

Stadtjugendfeuerwehrwart Oliver Pfeiffer betreut gemeinsam mit 18 Jugendwarten und Jugendleitern in der Jugendfeuerwehr 74 Jugendliche, darunter elf Mädchen. 36 Jugendfeuerwehrler legten 2018 die Prüfung zur Jugendspange erfolgreich ab. „Das Mindestalter der Jugendfeuer soll von zehn auf acht Jahre herabgesetzt werden“, hofft Pfeiffer, dass die Feuerwehr dadurch noch attraktiver für den Nachwuchs wird. 22,60 Euro jährlich pro Mitglied steuert die Stadt bei, berichtete Kassier Rainer Thumm, der von einer weiter stabilen Kassenlage sprach, und von den Kassenprüfern Stefan Anderle und Klaus Kessler eine einwandfreie Kassenführung attestiert bekam.

Oberbürgermeister Otmar Heirich stellte die Wichtigkeit der Feuerwehr heraus. „Eigentlich hat es ja auf der Welt überall gebrannt, und 2018 herrschte eine große Hitze“, spielte der OB auch auf die politisch brisante Weltlage und den Jahrhundertsommer des letzten Jahres an. „Ihre Aufgaben, die sie alle ehrenamtlich entrichten, werden immer vielseitiger“, attestierte Heirich den Florianjüngern Leistungsstärke und Zuverlässigkeit. „Sie sind eine tolle Truppe, auf die die Stadt stolz sein kann“.

Zahlreiche Kameraden geehrt

Gemeinsamt mit Ralf Bader nahm der Oberbürgermeister die Auszeichnung von 18 Feuerwehrkameraden für 15-, 25- und 40-jährigen aktiven Dienst vor. Marco Iannarone, Felix Huber, Tobias Ludwig-Schwertner und Robert Libert (alle 15 Jahre), Markus Gärtner, Philipp Kühne, Kerstin Haberspörg, Peter Schweikert, Marcel Bosch, Michael Kohler (alle 25 Jahre), Uwe Eisinger, Andreas Lepple, Georg Stäbe, Horst Kotschner, Ulrich Traub, Jürgen Kral, Alexander Müller und Bernhard Veil (alle 40 Jahre) wurden geehrt.

Sportliche Höchstleistungen bei der Ablegung des Deutsche-Feuerwehr-Fitness-Abzeichen haben sechs Kameraden vollbracht. Niklas Welsch (Bronze), Philipp Gürntke und Alexander Müller (alle Silber) Thilo Kunz, Gerd Micko und Robin Armbruster (alle Gold) wurden dafür ausgezeichnet.

Eine besondere Ehre wurde Oberbürgermeister Otmar Heirich zuteil. Er wurde bei seiner letzten Hauptversammlung als Oberhaupt der Nürtinger Feuerwehr zum Ehrenmitglied ernannt. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Rolf Binder bedankte sich im Namen aller Abteilungen bei Ralf Bader für dessen fachliche Kompetenz und sein außergewöhnliches Engagement.

Die 90-minütige Hauptversammlung wurde vom Spielmannszug musikalisch eröffnet und beendet.

Bild der Geehrten.

Text + Bild: Nürtinger Zeitung, Rudi Fritz

08. Februar 2019: Hauptversammlung Abt. Reudern

Die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen, Abteilung Reudern, hielt kürzlich ihre Jahreshauptversammlung ab. Kommandant Hans-Joachim Zeitler begrüßte neben seinen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden den Ortsvorsteher Bernd Schwartz, Stadtbrandmeister Ralf Bader sowie einige Ortschaftsräte.

Jugendfeuerwehrwart Dieter Eppinger blickte in seinem Bericht auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Neben den normalen Übungen wurden im letzten Jahr zahlreiche Aktionen unternommen. Die Übung aller Nürtinger Jugendfeuerwehren, die in Reudern an der evangelischen Kirche stattfand, wurde als Höhepunkt des Jahres hervorgehoben.

Der Kassenbericht wurde vom stellvertretenden Kommandanten Benjamin Feuchter vorgetragen, der daraufhin entlastet wurde.

Abteilungskommandant Hans-Joachim Zeitler blickte in seinem Bericht auf das vergangene Jahr zurück. Er ging auf die 20 Alarmierungen ein, welche zu bewältigen waren. Die Personalstärke der Wehr belief sich zum Jahresende auf 44 Kameraden in der Einsatzabteilung, elf Jugendfeuerwehrangehörige und fünf Mann in der Altersabteilung. Nachdem in den letzten beiden Jahren die Anzahl der Jugendfeuerwehrmitglieder durch die Übernahme in die Einsatzabteilung stark gesunken war, konnten im letzten Jahr wieder einige neue Mitglieder gewonnen werden, sodass hier mit Zuversicht in die Zukunft geblickt werden kann.

Zeitler berichtete unter anderem, dass 32 Übungen abgehalten wurden. Erwähnt wurden auch die Kameraden, die sich über das Jahr weitergebildet und verschiedene Lehrgänge besucht haben.

Annabel Zeitler hat das silberne Leistungsabzeichen in Stuttgart abgelegt. Unter der Führung von Sven Gschweng als Gruppenführer haben die Kameraden Volker Appl, Robert Libert, Martin Metzger, Timo Guth, Sebastian Stephan, Felix Pfitzenmaier und Florian Zeitler in Mössingen das goldene Leistungsabzeichen erworben.

Nach der Entlastung der Führung durch Ortsvorsteher Bernd Schwartz wurden folgende Kameraden geehrt: Für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Robert Libert, für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Kerstin Haberspörg und Peter Schweikert geehrt. Für 50-jährige Mitgliedschaft konnte Hermann Haussmann eine Ehrenurkunde überreicht werden.

Auch einige Beförderungen standen auf dem Programm. So wurden Sven Gschweng zum Hauptlöschmeister, Peter Schweikert zum Hauptfeuerwehrmann, Timo Guth und Florian Zeitler zum Oberfeuerwehrmann und Michael Manthey, Luca Guth und Mark Rockenbauch zum Feuerwehrmann befördert.

Zum Abschluss bedankte sich der Abteilungskommandant bei Ortsvorsteher Bernd Schwartz, der Ortsverwaltung und dem Ortschaftsrat sowie bei Stadtbrandmeister Ralf Bader, seinem Stellvertreter Benjamin Feuchter und bei seinen Feuerwehrkameraden für die Unterstützung im vergangenen Jahr.

Ortsvorsteher Schwartz würdigte in seinen Schlussworten den Einsatz der Feuerwehr. Er dankte für den Einsatz und den erbrachten Zeitaufwand zum Wohle der Allgemeinheit.

Stadtbrandmeister Ralf Bader ging in seinen Schlussworten auf das vergangenen Jahr sowie auf die zukünftigen Aufgaben ein. Auch der stellvertretende Abteilungskommandant Benjamin Feuchter bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

Von links: Stadtbrandmeister Ralf Bader, Kerstin Haberspörg, Ortsvorsteher Bernd Schwartz, Hermann Hausmann, Peter Schweikert, Luca Guth, Mark Rockenbauch, Michael Manthey, Robert Libert, Timo Guth, Florian Zeitler, Sven Gschweng, Kommandant Hans-Joachim Zeitler und Stellvertretender Abteilungs-Kommandant Benjamin Feuchter

11. Februar 2019: Tag des europaweiten Notrufs 112

Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. 

Jedoch wissen bislang nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland (Stand 2014), dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage erstmals über dem EU-Durchschnitt von 41 Prozent. Bei einem Notfall in Deutschland würden 82 Prozent der Befragten die 112 wählen.

Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!

  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der „Spaß“-Anrufe in den Leitstellen enorm verringert. 
  • Die Kosten: Das Gespräch mit der Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Absetzen eines Notrufs

Im Finnland-Urlaub brennt es plötzlich in der Ferienwohnung; bei der Fahrt durch Ungarn kommt es zum Verkehrsunfall – Sie zücken Ihr Telefon, wählen den EU-weiten Notruf 112 und erreichen die Leitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Was sind nun die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?

  • Was ist passiert? Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.
  • Wo ist es passiert? Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.
  • Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es? Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.
  • Wer ruft an? Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann. 
  • Warten auf Rückfragen? Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

Deutscher Feuerwehrverband

25. Januar 2019: Warnapp NINA bewährtes Warn-Mittel

An dieser Stelle möchte die Freiwillige Feuerwehr Reudern auf die Warn-App Nina aufmerksam machen.

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einem Großbrand erhalten werden. Optional auch für den aktuellen Standort. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Drei Hauptgründe, die Warn-App NINA zu nutzen

  1. Mit NINA können alle Warnmeldungen, die über das Modulare Warnsystem (MoWaS) herausgegeben werden und  Wetterwarnungen des DWD und Hochwasserinformationen empfangen werden – alles über eine App
  2. Die App informiert aktiv über aktuelle Gefahren, denn die Push-Funktion von NINA macht auf neue Warnungen aufmerksam.
  3. Verhaltenshinweise und allgemeine Notfalltipps von Experten helfen dabei, sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten. So kann man sich und andere besser und schneller schützen.

Wie kann NINA installiert werden?

Die Warn-App NINA kann für die Betriebssysteme iOS (ab Version 8.0) und Android (ab Version 4) genutzt werden. Die App ist kostenfrei erhältlich über iTunes und den Google play Store.

30. Dezember 2018: Überlandhilfe SW 2000 nach Tischardt

Am Nachmittag des 30. Dezember 2018 wurde unter anderem die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern mit dem SW 2000 von der Freiwilligen Feuerwehr Frickenhausen zur Überlandhilfe nach Tischardt angefordert. Dort war aus noch unbekannten Gründen das Schützenhaus in Brand geraten. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Neuffen, Kohlberg und Linsenhofen wurde eine Wasserversorgung von Kohlberg bis zum Tischardter Schützenhaus aufgebaut und betrieben. Gegen 21.00 Uhr konnten wir wieder in das Reuderner Gerätehaus einrücken.

Im Einsatz: SW 2000

05. Dezember 2018: Gefahrguteinsatz, Köngen

Um kurz vor 10.00 Uhr wurde der Gefahrgutzug Nürtingen, zu welchem auch die Abt. Reudern gehört, in das Köngener Industriegebiet alarmiert. Vermutlich durch eine chemische Reaktion wurde dort Chlorgas freigesetzt. Die chemische Reaktion konnte durch die Feuerwehr gestoppt und das betreffende Medium abgedichtet werden. Neben dem Gefahrgutzug waren auch die Feuerwehren Köngen, Wendlingen, der Messzug der Feuerwehr Ostfildern und die Feuerwehr Esslingen mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Esslingen. Auch der Kreisbrandmeister Bernhard Dietrich machte sich ein Bild der Lage Vorort.

Im Einsatz: LF 8/6, Gefahrgutzug Feuerwehr Nürtingen

Video-Beitrag Neckar Fernsehen

29. November 2018: Brand 2, ausgelöster Heimrauchmelder

In der Nacht des 29. Novembers 2018 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Stadtmitte und Abt. Reudern in das Schwesternwohnheim der Medius Klinik Nürtingen alarmiert. Dort wurde im 05. Stock ein ausgelöster Heimrauchmelder festgestellt. Von außen wurde die Wohnung durch die Drehleiter erkundet. Bei der Erkundung wurde angebranntes Essen auf dem Herd festgestellt. Die Türe wurde von den Feuerwehrkräften mit Spezialwerkzeug geöffnet und eine Person aus der betroffenen Wohnung gerettet. Diese wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Abschließend wurde die Wohnung belüftet.

Im Einsatz: LF 8/6, TSF-W, Löschzug Abt. Stadtmitte

22. November 2018: Spendenaktion der Volksbank „Gemeinsam mehr bewegen“

Im Rahmen der Spendenaktion hat die Volksbank Kirchheim-Nürtingen eG ihre Mitglieder aufgerufen Vereine, Einrichtungen und Institutionen für eine Förderung vorzuschlagen. Auch in diesem standen wieder 75.000 Euro für Projekte zur Verfügung. Über 200 Förderanträge wurden eingereicht. Insgesamt erhielten 98 Vereine eine Spende aus der Spendenaktion. Eine Jury, die aus Mitgliedern der Bank besteht, hat die eingereichten Projekte gesichtet und ausgewählt. Vom 04.10. – 05.11.2018 konnten alle Mitglieder der Volksbank ab 18 Jahren beim Mitglieder-Voting für ihre Favoriten im Internet abstimmen.

Hier haben wir uns mit dem Projekt „Beschaffung eines Wassersaugers“ beworben (wir berichteten) und wurden erfreulicherweise mit 1.000 Euro berücksichtigt.

Im Rahmen der Spendenvergabe-Veranstaltungen im November wurden die Spenden überreicht.

Unser großer Dank gilt der Volksbank Kirchheim-Nürtingen eG, der Stadt Nürtingen und natürlich den Mitgliedern der Volksbank, welche für unser Projekt gestimmt haben um diese Beschaffung realisieren zu können.

Bild zeigt v.l.n.r.: Peter Maier (stellv. Bereichsleiter Privatkunden), Benjamin Feuchter (stellv. Abteilungskommandant), Hans-Joachim Zeitler (Abteilungskommandant), Timo Unger (Kundenberater Filliale Braike)

20. November 2018: Brand 2, Melderalarm Medius Klinik

Am Vormittag des 20. November 2018 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Stadtmitte und Abt. Reudern zu einem Brandmeldealarm in das Schwesternwonheim der Medius Klinik nach Nürtingen auf den Säer alarmiert. Durch den Einsatzleiter konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da es sich bei der Usache lediglich um einen Toster handelte. Da sich die DLA(K) der Abt. Stadtmitte bereits bei einem Einsatz befand, wurde die DLA(K) der Feuerwehr Kirchheim Abt. Stadtmitte alarmiert.

Im Einsatz: LF 8/6, ELW (Abt. Stadtmitte), LF 20 (Abt. Stadtmitte), DLA(K) (Feuerwehr Kirchheim)

05. November 2018: Übungsabend zum Thema „Alternative Antriebe“

Am Abend des 05. Novembers 2018 traf sich die Freiwilligen Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern zur Gesamtübung aller Gruppen. Auf dem Übungsplan stand das Thema „Alternative Antriebe“. Für den Übungsabend konnten 2 Dozenten gewonnen werden, welche beruflich bei der Fa. Daimler AG in der Entwicklung solcher Antriebe tätig sind. Einer davon Mitglied der Feuerwehr Reudern.

Zur Einführung wurden von den Dozenten Grundfunktionen der diversen Antriebe wie z.B. E-Fahrzeuge, Plug-in-Fahrzeuge, Brennstoffzellen-Fahrzeuge, aber auch Gas-Fahrzeuge, welche mit LPG oder CNG betrieben werden, detailliert beschrieben.

Da Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sich von denen mit Verbrennungsmotor nur in kleinen Details unterscheiden, wurde auf diese Unterscheidungsmerkmale eingegangen, um im Einsatzfall diese Art von Fahrzeuge schnell erkennen zu können.

Sollten Fahrzeuge mit alternativen Antrieben in einen Verkehrsunfall verwickelt oder in Brand geraten sein, wussten auch hier die Dozenten fachkundige Hinweise, was für uns Feuerwehrkräfte wichtig ist, bzw. was unbedingt beachtet oder durchgeführt werden sollte.

Nach ausreichend theoretischer Grundlage machten wir uns dann an den praktischen Teil des Übungsabends. Die Dozenten hatten für uns in unserer Fahrzeughalle diverse Fahrzeuge mit alternativen Antrieben bereitgestellt, welche dann mit den Erhaltenen Informationen von den Feuerwehrkräften unter die Lupe genommen wurde.

Das allgemeine Resümee des Übungsabend war, dass bereits in der Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben Mechanismen vorgesehen werden, um nicht nur Fahrzeuginsassen, sondern auch Einsatzkräfte, welche im Einsatzfall auch auf diese Art von Fahrzeugen treffen können, zu schützen.

An dieser Stelle gilt unser Dank den beiden Dozenten, welche uns in ihrer Freizeit das Thema äußerst fachkompetent vermittelt haben. Außerdem möchten wir uns bei einem Reuderner Bürger bedanken, welcher uns seinen E-Smart für den Übungsabend zur Verfügung gestellt hatte. Abschließend gilt auch ein großer Dank der Firma Rampsberger Automobile, welche uns für den Übungsabend einen eGolf 7 gestellt hatte.