Kategorie-Archiv: Info

31.03.2017: Erhötes Waldbrandrisiko

Der deutsche Wetterdienst warnt derzeit aufgrund der anhaltenden Trockenheit vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Aktuell wird die Waldbrandstufe 4 (zweithöchste Warnstufe) erwartet.
Es sollte vermieden werden, Feuer im Freien zu entzünden, bzw. dieses unbeaufsichtigt zu lassen.

03. März 2017: Gesamthauptversammlung Feuerwehr Nürtingen

NT-RAIDWANGEN. Um die Arbeit der Feuerwehrkameraden entsprechend zu würdigen, waren zur Hauptversammlung in der Raidwangener Egerthalle unter anderem die beiden Ortsvorsteher Marietta Weil (Raidwangen) und Bernd Schwartz (Hardt), Ordnungsamtsleiterin Angela Pixa, Ex-Oberbürgermeister und Ehrenmitglied Alfred Bachofer, die beiden Ehrenstadtbrandmeister Jürgen Burkhardt (zudem Stellvertreter des Kreisbrandmeisters) und Eugen Steck, die Ehrenkommandanten Siegfried Böpple und Walter Schietinger, Ehrenstabführer Manfred Müller, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Esslingen-Nürtingen Christian Frasch sowie Hans-Peter Kammermayer, Leiter der Werksfeuerwehr bei Metabo, gekommen.
Bevor Stadtbrandmeister Ralf Bader das vergangene Einsatzjahr mit Zahlen und Fakten Revue passieren ließ, wurde der beiden verstorbenen Kameraden Heinz Besemer von der Abteilung Reudern und Gottlieb Hermann von der Abteilung Zizishausen gedacht.

Zu den aktuellen Eckdaten der Feuerwehr Nürtingen: Ihr gehören zum Stichtag 31. Dezember 2016 insgesamt 412 Feuerwehrleute an (Vorjahr 413), davon 244 in der Einsatzabteilung (Vorjahr 239), 69 in der Jugendfeuerwehr (Vorjahr 78), 64 in der Altersabteilung (Vorjahr 67) und 35 Mitglieder in der Musikabteilung inklusive Jugendspielmannszug (unverändert). Bei den Hauptversammlungen der einzelnen Abteilungen Anfang des Jahres wurden zwölf Jugendliche in die aktive Abteilung übernommen. „Insgesamt können wir mit den Mitgliederzahlen in unserer Wehr durchaus zufrieden sein“, fasste Ralf Bader zusammen. Dennoch werde die weitere Stärkung der Jugendfeuerwehr in den kommenden Jahren eine große Aufgabe sein.
Mit 358 Einsätzen war das vergangene Jahr das einsatzstärkste seit über 20 Jahren, wie der Stadtbrandmeister betonte: „Diese große Anzahl an Einsätzen wurde mit viel Fachwissen, Können und persönlichem Einsatz bewältigt.“ Im Vergleich zu 2015 sei die Zahl der Einsätze bei schweren Verkehrsunfällen mit Personenrettung geringfügig von 14 auf elf zurückgegangen, etwas angestiegen sei dagegen die Anzahl der Einsätze bei Ölspuren sowie mit Chemie und Gefahrengut. So war das ganze Können etwa im August in Notzingen gefragt, als beim Befüllen eines Tanks Schwefelsäure mit Natronlauge vermischt und dadurch eine heftige chemische Reaktion ausgelöst wurde. Bei diesem Einsatz habe sich das dezentrale System der Feuerwehr Nürtingen einmal mehr bewährt, so Bader, es konnte problemlos auf Einsatzkräfte aus mehreren Abteilungen zurückgegriffen werden. Mit acht Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften war die Wehr in Notzingen zur Stelle.

Einsätze wegen Starkregens nahmen deutlich zu
Bei den Brandeinsätzen ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um neun auf 83 gesunken. Die größte Zunahme sei mit einer Steigerung um 44 auf nunmehr 142 Einsätze im Bereich „sonstige Einsätze und Hilfeleistungen“ zu verzeichnen, ergänzte Ralf Bader. Ursache dafür seien Starkregenfälle und die dadurch voll gelaufenen Keller und überfluteten Straßen im gesamten Stadtgebiet gewesen.
Ein nicht alltäglicher Einsatzgrund war der Erdrutsch in Zizishausen im Juni vergangenen Jahres. Hier habe sich zudem die gute Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, der Polizei und dem Technischen Hilfswerk bewährt, ebenso mit der Orts- und Stadtverwaltung.
Insgesamt 38 Mal unterstützte die Nürtinger Wehr Kollegen im Umkreis. Vergebens rückte die Feuerwehr 2016 dagegen 51 Mal aus. Nach wie vor seien die „Heimrauchmelder“ einer der Gründe für Fehlalarmierungen, erklärte Ralf Bader: „Oft kam es zu Fehlauslösungen aufgrund nicht ordnungsgemäß gewarteter Geräte.“ Eine weitere bereits bekannte Ursache für Fehlalarme sei das „intensive Kochen“ durch die Bewohner der Gemeinschaftsunterkünfte im Stadtgebiet, teils mitten in der Nacht: „Das hat sich aber stark verbessert.“
Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, bilden sich die Feuerwehrleute ständig fort und üben den Ernstfall, was einen großen Teil der Zeit in diesem Ehrenamt einnimmt. Teamgeist und Kameradschaft seien zentrale Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen Dienst. „Gemeinsam sind wir stark – zusammen erfolgreich“, brachte es Abteilungskommandant Rolf Binder in seinem Grußwort auf den Punkt.
Wie engagiert bereits die Jugend ihr Ehrenamt wahrnimmt, wurde beim Bericht von Stadtjugendfeuerwehrwart Oliver Pfeiffer deutlich. Betreut werden die 69 Jugendlichen von 25 Jugendwarten und Jugendleitern. „Unsere Mitgliederzahl ist stabil geblieben, es könnte aber trotzdem ein bisschen mehr sein“, so Pfeiffer. Kräftig wolle man daher in den nächsten Jahren die Werbetrommel rühren.
2016 wurden einige Anschaffungen getätigt: So steht seit Anfang Dezember der Ersatz für den Kommandowagen der Abteilung Stadtmitte bereit, und es wurde begonnen, die Aktiven der Abteilungen Raidwangen, Reudern und den Spielmannszug mit der neuen Uniform auszustatten. Innerhalb von drei Jahren soll diese überall angekommen sein. Zwei Gaswarnmessgeräte wurden für die Abteilungen Stadtmitte und Neckarhausen angeschafft. Vom Gemeinderat wurde die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs LF 20 für die Abteilung Stadtmitte beauftragt, die Lieferung wird im Frühjahr 2018 erwartet.
Geehrt wurden an diesem Abend: Steffen Kaiser (Abteilung Hardt), Holger Brecht und Andreas Volk (beide Neckarhausen), Thorsten Geyer und Thorsten Schweizer (beide Raidwangen), Sven Gschweng (Reudern) und Ronny Beck (Abteilung Zizishausen) für jeweils 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Für stolze 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bekam Uwe Steck von der Abteilung Stadtmitte das Feuerwehrehrenzeichen in Gold verliehen. Rainer Schraitle von der Abteilung Oberensingen wurde für seine besonderen Verdienste mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber geehrt.

Bericht + Bild: Nürtinger Zeitung

10. Februar 2017: Hauptversammlung der Abt. Reudern 2016

Auch dieses Jahr fand im Februar unsere jährliche Hauptversammlung statt. Zusammen konnte über das vergangene Jahr 2016 berichtet werden. 2016 hatten wir viele Aufgaben zu bewältigen. Unter anderem unsere Einsätze, die Infofahrt die Schauübung, unseren Ausflug nach München oder auch unsere Übungen um im Einsatzfall bestens vorbereitet zu sein. Gemeinsam konnten wir 2016 gut meistern und auch trotz regnerischem Wetter die Sonnwendfeier ohne große Zelte schön gestalten.
Dieses Jahr konnten wir 4 Jugendfeuerwehrmänner und 1 Jugenfeuerwehrfrau in die aktive Wehr übernehmen. Dies waren Luca Guth, Luca Andres, Marc Rockenbauch, Lucas Stephan und Annabel Zeitler. Desweiteren konnte dieses Jahr das Zweitmitglied Andreas Sailer in die Feuerwehr Reudern aufgenommen werden. Mit großem Eifer freuen sich die Sechs auf die gemeinsamen Übungen. Nun können sie unter Beweis stellen, dass sie für kommende Einsätze gut ausbgebildet sind.
Aber auch 2 Beförderungen standen dieses Jahr an. Benjamin Feuchter wurde zum Löschmeister und Rainer Besemer zum Brandmeister befördert. Sven Geschweng wurde für 20 Jahre als stellvertretender Jugendwart geehrt und Michael Kälber für 15 Jahre als Betreuer in der Jugendfeuerwehr.
Leider mussten wir uns dieses Jahr auch von einem Feuerwehrkameraden in der aktiven Wehr verabschieden. Hermann Haussmann wurde dieses Jahr in die AH übernommen.
2016 war ein gutes und erfolgreiches Jahr.
(Benjamin Feuchter und Rainer Besemer konnten aus persönlichen Gründen leider nicht anwesend sein)”

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01. Februar 2017: Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

DFV-Vizepräsident Hachemer: „Schon im Verdachtsfall Alarm schlagen!“
Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. „Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern). „Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“, berichtet der Experte. 
Kohlenmonoxid ist für den Menschen nicht zu bemerken. Das Gas mit dem Kürzel CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Sauerstoff. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. In den letzten Jahren sind immer mehr Feuerwehren mit CO-Warngeräten ausgerüstet, die bei Überschreiten einer Warnschwelle Alarm schlagen. „Schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung sollte man schnell reagieren“, appelliert Hachemer. 
Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Handlungshinweise:
Achten Sie beim Betrieb von Shisha-Pfeifen oder ähnlichen Geräten auf ausreichende Belüftung. Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen – dies gilt auch für das Abkühlen der Kohle!
Nehmen Sie beim Betrieb von Verbrennungsöfen oder gasbetriebenen Geräten plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen von Bewusstseinseintrübung.

Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenmonoxid verlassen Sie sofort den betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu lüften.

Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise verursachende Gerät aus oder entfernen den Auslöser aus der Wohnung.

Alarmieren Sie im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch Vorsorge können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern: 
Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage zum Beispiel durch den Schornsteinfeger. Diese ist ein Mal pro Jahr Pflicht. So kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei abziehen. Dies kann auch durch Vogelnester verursacht werden.

Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.

Es gibt mittlerweile Rauchmelder, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im Fachhandel – unter anderem im Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.

Deutscher Feuerwehrverband e.V.

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Sicherheitshinweise für Silvester

Silvester zählt in jedem Jahr zu den einsatzreichsten Tagen im ganzen Jahr und für so manchen beginnt das neue Jahr mit einer bösen Überrraschung. Schwerste Verletzungen, starke Verbrennungen und abgebrannte Häuser trüben immer wieder die Festaktivitäten zum Jahreswechsel.

Wichtige Hinweise für ein ungetrübtes Fest!

Damit auch Sie ohne böse Überraschungen in das neue Jahr starten können, sollten Sie folgende Sicherheitsregeln beachten: Die BAM Nummer bescheinigt Sicherheit

Die BAM Nummer bescheinigt Sicherheit

1. Achten Sie beim Kauf von Dekorationsartikeln (z.B. Luftschlangen) auf schwer entflammbares Material (Kennzeichnung B1 nach DIN 4102)

2. Halten Sie offenes Feuer (Kerzen, Lampinions, etc.) von Wänden, Gardinen und entflammbaren Einrichtungsgegenständen fern

3. Sorgen Sie auch beim Bleigießen für eine Feuerfeste Unterlage

4. Löschen Sie vor verlassen der Wohnung alle offenen Flammen

5. Feuerwerkskörper sollten ausschließlich im Freien abgebrannt werden, Raketen mit dem Holzstab in eine Flasche stellen und so abschießen, daß sie ungehindert in den Himmel fliegen können

6. Sowohl bei Raketen als auch bei Knallkörpern gilt es, sich nach dem Anzünden der Lunte sofort zu entfernen

7. Auf BAM Nummer oder eventuell bereits das neue CE-Kennzeichen mit einer Registriernummer (Unbenklichkeitsbescheinigung achten)!

8. Knallkörper und Silvesterraketen gehören nicht in Kinderhände!

Die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern wünscht Ihnen einen “guten Rutsch” ins Jahr 2017

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29. November 2016: Die Weihnachtszeit beginnt

Gerade vor und an Weihnachten weist die Brandstatistik leider immer noch erschreckende Höchstwerte auf: Um bis zu 35 Prozent steigen die Wohnungsbrände zu dieser Zeit in Deutschland an. 
Dies ist kein Wunder. Es ist die Zeit der kurzen Tage und der gemütlichen Kerzenstimmung. Für viele selbstverständlich: Die Kerzen am Adventskranz, im Kerzenständer auf dem Tisch und auch heute noch am Weihnachtsbaum. Gerade Familien mit Kindern legen oft Wert auf die traditionell schöne Stimmung, die über viele Generationen ihre zeitlose Qualität entfaltet.

 
Allgemeine Tipps für die Weihnachtszeit

Achten Sie beim Kauf auf frisches Grün! Adventskränze oder Weihnachtsbäume sind leichter brennbar, wenn sie trocken sind. Lagern Sie den Weihnachtsbaum nach dem Kauf am besten draußen – so bleibt er länger frisch.

Unterlegen Sie den Adventskranz: Eine Glasplatte oder ein Porzellanteller sind nicht brennbar und tragen zum Brandschutz bei.

Achten Sie auf stabile Kerzenhalter. Sie sollten die Kerze nicht nur sicher halten, sondern auch feuerfest sein.

Wechseln Sie die Kerzen: Warten Sie nicht erst, bis die Kerzen niedergebrannt sind. Wenn möglich verwenden Sie Kerzen, deren Docht nicht bis ganz nach unten reicht. Diese Sicherheitskerzen erhalten Sie im Fachhandel.

Halten Sie Kinder vor dem Feuer fern: Lassen Sie Kindern nie allein in die Nähe offenen Feuers. Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeug sicher auf.

Benutzen Sie draußen nur wetterfeste Elektrik: Achten Sie deshalb immer auf das GS oder VDE Zeichen an Ihren Lichterketten und erwenden Sie nur Elektrik, die für den Außenbereich hergestellt wurde.

Tipps für den Weihnachtsbaum

Verwenden Sie einen stabilen Baumständer: Empfehlenswert sind Ständer, die mit Wasser gefüllt werden können. So bleibt der Baum länger frisch.
Vermeiden Sie Zugluft: Bei Zugluft können die Zweige schnell Feuer fangen. Außerdem würde ein Feuer durch den Luftzug leichter angefacht werden.

Achten Sie auf Abstand: Der Weihnachtsbaum braucht ausreichend Abstand zu Möbeln und Gardinen. Die Kerzen am Baum sollten mindestens einen Sicherheitsabstand von 25 cm zu den nächsten Zweigen haben.

Stellen Sie Wasser und Decke bereit: So können Sie einen Brand schnell löschen. Achten Sie aber darauf, dass beides nicht zu dicht am Baum oder gar darunter steht. Im Brandfall wären sie nicht mehr erreichbar.

Legen Sie die Geschenke nicht zu dicht unter den Baum: Sie könnten leicht Feuer fangen.

Zünden Sie die Kerzen immer von oben nach unten an: So laufen Sie nicht Gefahr, von den Flammen erfasst zu werden. Beim Löschen gehen Sie von unten nach oben vor.

Niemals die Kerzen ohne Aufsicht brennen lassen.

Kinder im Krabbelalter und Haustiere erhöhen das Risiko: In diesem Fall ist eine elektrische Baumbeleuchtung zu empfehlen.

Halten Sie folgendes für den Notfall bereit:

Eimer mit Wasser oder (besser) einen Feuerlöscher.

Im Notfall gilt …

Bewahren Sie Ruhe und alarmieren Sie die Feuerwehr unter Tel. 112.

Die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern wünscht Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit.

23. Oktober 2016: Brandübungscontainer in Kirchheim unter Teck

Immer einmal im Jahr bietet der Landkreis Esslingen einen Übungstag für die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis im Brandübungscontainer der Netze-BW an. Auch hierbei haben 4 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern teilgenommen. 

In dem Container wurde u.A. das Löschen eines brennenden Treppenhauses, eines elektrischen Verteilerkastens, eines brennenden Betts, eines brennenden Gasanschlusses, und einer Rauchgasdurchzündung geübt. 

Am späten Nachmittag ging ein lehrreicher und ereignisreicher Tag für die Kameraden zu Ende.

22. Oktober 2016: Abnahme der Jugendleistungsspange in Metzingen

Am frühen Morgen des 22.10.2016 ging es u.A. für 6 Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr zur Abnahme der Jugendleistungsspange nach Metzingen. Das erfolgreiche Ablegen ist bei der Gesamtfeuerwehr Nürtingen die Anforderung, in den aktiven Einsatzdienst übernommen zu werden.

Im Allgemeinen wird bei der Jugendleistungsspange folgendes bewertet: Persönliche Haltung, geschlossenes Auftreten, Schnelligkeit und Ausdauer, Körpergewandtheit, feuerwehrtechnisches Wissen und Können.

Die einzelnen Disziplinen sind folgende: Kugelstoßen, Staffellauf, Löschübung, Schnelligkeitsübung, Fragenbeantwortung.

Die einzelnen Disziplinen wurden von den Jugendlichen seit Juli zweimal pro Woche geübt. Bereits hierfür gehört ein entsprechendes Angagement und Bereitschaft dazu, sich für die Gruppe einzusetzen. 

Die 3 Gruppen der Gesamtfeuerwehr Nürtingen setzten sich aus Mitglieder der Nürtinger Jugendfeuerwehren zusammen.

Alle 3 Gruppen haben die Jugendleistungsspange mit bravur bestanden. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an die Jugendlichen und natürlich auch an das Betreuerteam, welches die Jugendlichen bei jeder Übung begleitet und super vorbereitet haben.


(v.l.n.r.: Lucas Stephan, Luca Guth, Marc Rokenbauch, Luca Andres, Annabel Zeitler, Michael Manthey, Jugendwart Dieter Eppinger)

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10. Oktober 2016: Bevölkerungs-Warn-App NINA geht an den Start

Mit NINA bekommen die Bürger eine Sirene für die Hosentasche

„Wenn Gefahr droht, zählt jede Sekunde. Dann ist es entscheidend, möglichst schnell all die Menschen zu erreichen, die betroffen sind. Im digitalen Zeitalter brauchen wir neue Warnsignale: Heute sind die Menschen vernetzt, an jedem Ort und zu jeder Zeit individuell erreichbar.

Heute sind die Smartphones die Sirenen für die Hosentasche. Im digitalen Zeitalter müssen wir deshalb gerade auch die Kommunikation mit den Menschen in Gefahrenlagen neu aufsetzen. Das haben wir gemacht und bringen heute beim Land und der Polizei neue digitale Kanäle an den Start“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, am Freitag, 07. Oktober 2016, in Stuttgart.

Von diesem Freitag an geht beim Land die Bevölkerungs-Warn-App NINA an den Start. Gleichzeitig starten die drei Polizeipräsidien Heilbronn, Ulm und Ludwigsburg ihre Social-Media-Auftritte. Und auch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration selbst gibt den Startschuss für einen eigenen Twitter-Kanal.

Strobl unterstrich die Notwendigkeit, die Kommunikation den Lebensgewohnheiten im digitalen Zeitalter anzupassen: „Die Gefahrenlagen der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wie wichtig die neuen Medien und technologiebasierte Systeme bei der Information der Bevölkerung sind. Eine schnelle, zielgruppenscharfe und belastbare Kommunikation ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor. Hier sind wir jetzt in Baden-Württemberg ganz vorne mit dabei.“

NINA steht für Notfall-, Informations- und Nachrichten-App und setzt auf einem intelligenten, Satelliten basierten und modularen Warnsystem des Bundes auf. Über diese kostenlose App kann das Land nahezu straßenscharf und standortgebunden Menschen vor Gefahrenlagen warnen und mit konkreten Notfalltipps versorgen. Gespeist wird das der App zu Grunde liegende System durch das Lagezentrum der Landesregierung im Innenministerium und die Berufsfeuerwehr Reutlingen. Bei Großschadenlagen wird das System vom Verwaltungsstab des Innenministeriums bedient. Über das satelliten-basierte System können neben NINA zahlreiche weitere Dienste angesteuert werden.

„Die Bürgerinnen und Bürger bekommen über NINA in Zukunft vom Land Warnmeldungen aus einer Hand: NINA steht in Baden-Württemberg auch für eine beispielhafte Vernetzung und Zusammenarbeit der Behörden in den Gemeinden, Städten und Landkreisen. Mit NINA bekommen die Menschen im Land einen speziell für sie zugeschnittenen One-Stop-Shop für Warnmeldungen jeder Art – über eine technologische Plattform und unabhängig davon, wer die Nachricht konkret absetzt“, so Strobl.

Ergänzend sieht das Land mit diesem Startschuss auch Angebote zum Einsatz der Warn-App NINA für die Gemeinden, Städte und Landkreise im Land vor. NINA kann damit auch für orts- und kreisbezogene Warn-meldungen der Kommunen zum Einsatz kommen und den Bürgern so einen zusätzlichen Service liefern. Mit NINA bringt das Land jetzt für die Gemeinden, Städte und Landkreise eine Kommunikation aus einem Guss auf den Weg, die die größtmögliche Flexibilität und Zielgruppenschärfe bei der Nutzung der Kommunikationskanäle zum Bevölkerungsschutz bietet.

Zeitgleich mit der Warn-App setzt die Polizei mit drei weiteren Auftritten ihre Social-Media-Offensive fort. Nach den Polizeipräsidien Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Konstanz und dem LKA gehen von heute an auch die Polizeipräsidien Heilbronn, Ulm und Ludwigsburg mit Facebook und Twitter an den Start. Bis zum Ende des Jahres sollen alle zwölf regionalen Präsidien über einen Social Media-Auftritt verfügen.

„Unsere Polizei in Baden-Württemberg hat sehr früh damit begonnen, ihre Kommunikation auf die sozialen Netzwerke auszuweiten. Die Polizistinnen und Polizisten haben erkannt, dass die Kommunikation am besten funktioniert, wenn sie auf vielen tragfähigen Säulen baut. Diese Weitsicht zahlt sich jetzt aus“, sagte Strobl.

Nicht ohne Grund richtet das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration vom 16. bis 18. November 2016 die Bund-Länder-Fachtagung zum Thema „Polizei und Social Media“ aus. Dies sei, so Strobl, ein guter Anlass, das Thema länderübergreifend und mit internationalen Experten abzustimmen und seitens des Landes insgesamt voranzubringen.

Seit heute ist auch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration auf Twitter. Unter @IMbawue informiert das Haus über Aktivitäten und Themen.

Innenministerium Baden-Württemberg

23. August 2016: Erhöhte Waldbrandgefahr

Der deutsche Wetterdienst warnt derzeit aufgrund der anhaltenden Trockenheit vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Aktuell wird die Waldbrandstufe 4 (zweithöchste Warnstufe) erwartet.

Es sollte vermieden werden, Feuer im Freien zu entzünden, bzw. dieses unbeaufsichtigt zu lassen.


Weitere Infos unter www.dwd.de