Kategorie-Archiv: Info

10. Februar 2017: Hauptversammlung der Abt. Reudern 2016

Auch dieses Jahr fand im Februar unsere jährliche Hauptversammlung statt. Zusammen konnte über das vergangene Jahr 2016 berichtet werden. 2016 hatten wir viele Aufgaben zu bewältigen. Unter anderem unsere Einsätze, die Infofahrt die Schauübung, unseren Ausflug nach München oder auch unsere Übungen um im Einsatzfall bestens vorbereitet zu sein. Gemeinsam konnten wir 2016 gut meistern und auch trotz regnerischem Wetter die Sonnwendfeier ohne große Zelte schön gestalten.
Dieses Jahr konnten wir 4 Jugendfeuerwehrmänner und 1 Jugenfeuerwehrfrau in die aktive Wehr übernehmen. Dies waren Luca Guth, Luca Andres, Marc Rockenbauch, Lucas Stephan und Annabel Zeitler. Desweiteren konnte dieses Jahr das Zweitmitglied Andreas Sailer in die Feuerwehr Reudern aufgenommen werden. Mit großem Eifer freuen sich die Sechs auf die gemeinsamen Übungen. Nun können sie unter Beweis stellen, dass sie für kommende Einsätze gut ausbgebildet sind.
Aber auch 2 Beförderungen standen dieses Jahr an. Benjamin Feuchter wurde zum Löschmeister und Rainer Besemer zum Brandmeister befördert. Sven Geschweng wurde für 20 Jahre als stellvertretender Jugendwart geehrt und Michael Kälber für 15 Jahre als Betreuer in der Jugendfeuerwehr.
Leider mussten wir uns dieses Jahr auch von einem Feuerwehrkameraden in der aktiven Wehr verabschieden. Hermann Haussmann wurde dieses Jahr in die AH übernommen.
2016 war ein gutes und erfolgreiches Jahr.
(Benjamin Feuchter und Rainer Besemer konnten aus persönlichen Gründen leider nicht anwesend sein)”

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01. Februar 2017: Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

DFV-Vizepräsident Hachemer: „Schon im Verdachtsfall Alarm schlagen!“
Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. „Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern). „Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“, berichtet der Experte. 
Kohlenmonoxid ist für den Menschen nicht zu bemerken. Das Gas mit dem Kürzel CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Sauerstoff. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. In den letzten Jahren sind immer mehr Feuerwehren mit CO-Warngeräten ausgerüstet, die bei Überschreiten einer Warnschwelle Alarm schlagen. „Schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung sollte man schnell reagieren“, appelliert Hachemer. 
Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Handlungshinweise:
Achten Sie beim Betrieb von Shisha-Pfeifen oder ähnlichen Geräten auf ausreichende Belüftung. Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen – dies gilt auch für das Abkühlen der Kohle!
Nehmen Sie beim Betrieb von Verbrennungsöfen oder gasbetriebenen Geräten plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen von Bewusstseinseintrübung.

Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenmonoxid verlassen Sie sofort den betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu lüften.

Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise verursachende Gerät aus oder entfernen den Auslöser aus der Wohnung.

Alarmieren Sie im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch Vorsorge können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern: 
Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage zum Beispiel durch den Schornsteinfeger. Diese ist ein Mal pro Jahr Pflicht. So kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei abziehen. Dies kann auch durch Vogelnester verursacht werden.

Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.

Es gibt mittlerweile Rauchmelder, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im Fachhandel – unter anderem im Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.

Deutscher Feuerwehrverband e.V.

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Sicherheitshinweise für Silvester

Silvester zählt in jedem Jahr zu den einsatzreichsten Tagen im ganzen Jahr und für so manchen beginnt das neue Jahr mit einer bösen Überrraschung. Schwerste Verletzungen, starke Verbrennungen und abgebrannte Häuser trüben immer wieder die Festaktivitäten zum Jahreswechsel.

Wichtige Hinweise für ein ungetrübtes Fest!

Damit auch Sie ohne böse Überraschungen in das neue Jahr starten können, sollten Sie folgende Sicherheitsregeln beachten: Die BAM Nummer bescheinigt Sicherheit

Die BAM Nummer bescheinigt Sicherheit

1. Achten Sie beim Kauf von Dekorationsartikeln (z.B. Luftschlangen) auf schwer entflammbares Material (Kennzeichnung B1 nach DIN 4102)

2. Halten Sie offenes Feuer (Kerzen, Lampinions, etc.) von Wänden, Gardinen und entflammbaren Einrichtungsgegenständen fern

3. Sorgen Sie auch beim Bleigießen für eine Feuerfeste Unterlage

4. Löschen Sie vor verlassen der Wohnung alle offenen Flammen

5. Feuerwerkskörper sollten ausschließlich im Freien abgebrannt werden, Raketen mit dem Holzstab in eine Flasche stellen und so abschießen, daß sie ungehindert in den Himmel fliegen können

6. Sowohl bei Raketen als auch bei Knallkörpern gilt es, sich nach dem Anzünden der Lunte sofort zu entfernen

7. Auf BAM Nummer oder eventuell bereits das neue CE-Kennzeichen mit einer Registriernummer (Unbenklichkeitsbescheinigung achten)!

8. Knallkörper und Silvesterraketen gehören nicht in Kinderhände!

Die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern wünscht Ihnen einen “guten Rutsch” ins Jahr 2017

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29. November 2016: Die Weihnachtszeit beginnt

Gerade vor und an Weihnachten weist die Brandstatistik leider immer noch erschreckende Höchstwerte auf: Um bis zu 35 Prozent steigen die Wohnungsbrände zu dieser Zeit in Deutschland an. 
Dies ist kein Wunder. Es ist die Zeit der kurzen Tage und der gemütlichen Kerzenstimmung. Für viele selbstverständlich: Die Kerzen am Adventskranz, im Kerzenständer auf dem Tisch und auch heute noch am Weihnachtsbaum. Gerade Familien mit Kindern legen oft Wert auf die traditionell schöne Stimmung, die über viele Generationen ihre zeitlose Qualität entfaltet.

 
Allgemeine Tipps für die Weihnachtszeit

Achten Sie beim Kauf auf frisches Grün! Adventskränze oder Weihnachtsbäume sind leichter brennbar, wenn sie trocken sind. Lagern Sie den Weihnachtsbaum nach dem Kauf am besten draußen – so bleibt er länger frisch.

Unterlegen Sie den Adventskranz: Eine Glasplatte oder ein Porzellanteller sind nicht brennbar und tragen zum Brandschutz bei.

Achten Sie auf stabile Kerzenhalter. Sie sollten die Kerze nicht nur sicher halten, sondern auch feuerfest sein.

Wechseln Sie die Kerzen: Warten Sie nicht erst, bis die Kerzen niedergebrannt sind. Wenn möglich verwenden Sie Kerzen, deren Docht nicht bis ganz nach unten reicht. Diese Sicherheitskerzen erhalten Sie im Fachhandel.

Halten Sie Kinder vor dem Feuer fern: Lassen Sie Kindern nie allein in die Nähe offenen Feuers. Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeug sicher auf.

Benutzen Sie draußen nur wetterfeste Elektrik: Achten Sie deshalb immer auf das GS oder VDE Zeichen an Ihren Lichterketten und erwenden Sie nur Elektrik, die für den Außenbereich hergestellt wurde.

Tipps für den Weihnachtsbaum

Verwenden Sie einen stabilen Baumständer: Empfehlenswert sind Ständer, die mit Wasser gefüllt werden können. So bleibt der Baum länger frisch.
Vermeiden Sie Zugluft: Bei Zugluft können die Zweige schnell Feuer fangen. Außerdem würde ein Feuer durch den Luftzug leichter angefacht werden.

Achten Sie auf Abstand: Der Weihnachtsbaum braucht ausreichend Abstand zu Möbeln und Gardinen. Die Kerzen am Baum sollten mindestens einen Sicherheitsabstand von 25 cm zu den nächsten Zweigen haben.

Stellen Sie Wasser und Decke bereit: So können Sie einen Brand schnell löschen. Achten Sie aber darauf, dass beides nicht zu dicht am Baum oder gar darunter steht. Im Brandfall wären sie nicht mehr erreichbar.

Legen Sie die Geschenke nicht zu dicht unter den Baum: Sie könnten leicht Feuer fangen.

Zünden Sie die Kerzen immer von oben nach unten an: So laufen Sie nicht Gefahr, von den Flammen erfasst zu werden. Beim Löschen gehen Sie von unten nach oben vor.

Niemals die Kerzen ohne Aufsicht brennen lassen.

Kinder im Krabbelalter und Haustiere erhöhen das Risiko: In diesem Fall ist eine elektrische Baumbeleuchtung zu empfehlen.

Halten Sie folgendes für den Notfall bereit:

Eimer mit Wasser oder (besser) einen Feuerlöscher.

Im Notfall gilt …

Bewahren Sie Ruhe und alarmieren Sie die Feuerwehr unter Tel. 112.

Die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern wünscht Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit.

23. Oktober 2016: Brandübungscontainer in Kirchheim unter Teck

Immer einmal im Jahr bietet der Landkreis Esslingen einen Übungstag für die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis im Brandübungscontainer der Netze-BW an. Auch hierbei haben 4 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern teilgenommen. 

In dem Container wurde u.A. das Löschen eines brennenden Treppenhauses, eines elektrischen Verteilerkastens, eines brennenden Betts, eines brennenden Gasanschlusses, und einer Rauchgasdurchzündung geübt. 

Am späten Nachmittag ging ein lehrreicher und ereignisreicher Tag für die Kameraden zu Ende.

22. Oktober 2016: Abnahme der Jugendleistungsspange in Metzingen

Am frühen Morgen des 22.10.2016 ging es u.A. für 6 Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr zur Abnahme der Jugendleistungsspange nach Metzingen. Das erfolgreiche Ablegen ist bei der Gesamtfeuerwehr Nürtingen die Anforderung, in den aktiven Einsatzdienst übernommen zu werden.

Im Allgemeinen wird bei der Jugendleistungsspange folgendes bewertet: Persönliche Haltung, geschlossenes Auftreten, Schnelligkeit und Ausdauer, Körpergewandtheit, feuerwehrtechnisches Wissen und Können.

Die einzelnen Disziplinen sind folgende: Kugelstoßen, Staffellauf, Löschübung, Schnelligkeitsübung, Fragenbeantwortung.

Die einzelnen Disziplinen wurden von den Jugendlichen seit Juli zweimal pro Woche geübt. Bereits hierfür gehört ein entsprechendes Angagement und Bereitschaft dazu, sich für die Gruppe einzusetzen. 

Die 3 Gruppen der Gesamtfeuerwehr Nürtingen setzten sich aus Mitglieder der Nürtinger Jugendfeuerwehren zusammen.

Alle 3 Gruppen haben die Jugendleistungsspange mit bravur bestanden. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an die Jugendlichen und natürlich auch an das Betreuerteam, welches die Jugendlichen bei jeder Übung begleitet und super vorbereitet haben.


(v.l.n.r.: Lucas Stephan, Luca Guth, Marc Rokenbauch, Luca Andres, Annabel Zeitler, Michael Manthey, Jugendwart Dieter Eppinger)

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10. Oktober 2016: Bevölkerungs-Warn-App NINA geht an den Start

Mit NINA bekommen die Bürger eine Sirene für die Hosentasche

„Wenn Gefahr droht, zählt jede Sekunde. Dann ist es entscheidend, möglichst schnell all die Menschen zu erreichen, die betroffen sind. Im digitalen Zeitalter brauchen wir neue Warnsignale: Heute sind die Menschen vernetzt, an jedem Ort und zu jeder Zeit individuell erreichbar.

Heute sind die Smartphones die Sirenen für die Hosentasche. Im digitalen Zeitalter müssen wir deshalb gerade auch die Kommunikation mit den Menschen in Gefahrenlagen neu aufsetzen. Das haben wir gemacht und bringen heute beim Land und der Polizei neue digitale Kanäle an den Start“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, am Freitag, 07. Oktober 2016, in Stuttgart.

Von diesem Freitag an geht beim Land die Bevölkerungs-Warn-App NINA an den Start. Gleichzeitig starten die drei Polizeipräsidien Heilbronn, Ulm und Ludwigsburg ihre Social-Media-Auftritte. Und auch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration selbst gibt den Startschuss für einen eigenen Twitter-Kanal.

Strobl unterstrich die Notwendigkeit, die Kommunikation den Lebensgewohnheiten im digitalen Zeitalter anzupassen: „Die Gefahrenlagen der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wie wichtig die neuen Medien und technologiebasierte Systeme bei der Information der Bevölkerung sind. Eine schnelle, zielgruppenscharfe und belastbare Kommunikation ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor. Hier sind wir jetzt in Baden-Württemberg ganz vorne mit dabei.“

NINA steht für Notfall-, Informations- und Nachrichten-App und setzt auf einem intelligenten, Satelliten basierten und modularen Warnsystem des Bundes auf. Über diese kostenlose App kann das Land nahezu straßenscharf und standortgebunden Menschen vor Gefahrenlagen warnen und mit konkreten Notfalltipps versorgen. Gespeist wird das der App zu Grunde liegende System durch das Lagezentrum der Landesregierung im Innenministerium und die Berufsfeuerwehr Reutlingen. Bei Großschadenlagen wird das System vom Verwaltungsstab des Innenministeriums bedient. Über das satelliten-basierte System können neben NINA zahlreiche weitere Dienste angesteuert werden.

„Die Bürgerinnen und Bürger bekommen über NINA in Zukunft vom Land Warnmeldungen aus einer Hand: NINA steht in Baden-Württemberg auch für eine beispielhafte Vernetzung und Zusammenarbeit der Behörden in den Gemeinden, Städten und Landkreisen. Mit NINA bekommen die Menschen im Land einen speziell für sie zugeschnittenen One-Stop-Shop für Warnmeldungen jeder Art – über eine technologische Plattform und unabhängig davon, wer die Nachricht konkret absetzt“, so Strobl.

Ergänzend sieht das Land mit diesem Startschuss auch Angebote zum Einsatz der Warn-App NINA für die Gemeinden, Städte und Landkreise im Land vor. NINA kann damit auch für orts- und kreisbezogene Warn-meldungen der Kommunen zum Einsatz kommen und den Bürgern so einen zusätzlichen Service liefern. Mit NINA bringt das Land jetzt für die Gemeinden, Städte und Landkreise eine Kommunikation aus einem Guss auf den Weg, die die größtmögliche Flexibilität und Zielgruppenschärfe bei der Nutzung der Kommunikationskanäle zum Bevölkerungsschutz bietet.

Zeitgleich mit der Warn-App setzt die Polizei mit drei weiteren Auftritten ihre Social-Media-Offensive fort. Nach den Polizeipräsidien Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Konstanz und dem LKA gehen von heute an auch die Polizeipräsidien Heilbronn, Ulm und Ludwigsburg mit Facebook und Twitter an den Start. Bis zum Ende des Jahres sollen alle zwölf regionalen Präsidien über einen Social Media-Auftritt verfügen.

„Unsere Polizei in Baden-Württemberg hat sehr früh damit begonnen, ihre Kommunikation auf die sozialen Netzwerke auszuweiten. Die Polizistinnen und Polizisten haben erkannt, dass die Kommunikation am besten funktioniert, wenn sie auf vielen tragfähigen Säulen baut. Diese Weitsicht zahlt sich jetzt aus“, sagte Strobl.

Nicht ohne Grund richtet das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration vom 16. bis 18. November 2016 die Bund-Länder-Fachtagung zum Thema „Polizei und Social Media“ aus. Dies sei, so Strobl, ein guter Anlass, das Thema länderübergreifend und mit internationalen Experten abzustimmen und seitens des Landes insgesamt voranzubringen.

Seit heute ist auch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration auf Twitter. Unter @IMbawue informiert das Haus über Aktivitäten und Themen.

Innenministerium Baden-Württemberg

23. August 2016: Erhöhte Waldbrandgefahr

Der deutsche Wetterdienst warnt derzeit aufgrund der anhaltenden Trockenheit vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Aktuell wird die Waldbrandstufe 4 (zweithöchste Warnstufe) erwartet.

Es sollte vermieden werden, Feuer im Freien zu entzünden, bzw. dieses unbeaufsichtigt zu lassen.


Weitere Infos unter www.dwd.de

05. Juni 2016: Verwendung von Sondersignal (Blaulicht + Martinshorn)

Der Feuerwehreinsatz – Was für ein Krach … muss das wirklich sein?
Muss es immer mit Blaulicht und Martinshorn sein?

Gerade haben Sie sich noch einmal im Bett herum gedreht. Plötzlich schrecken Sie hoch. Ohrenbetäubend klingt ein Martinshorn der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes in Ihren Ohren. Hört sich an, als würden wir durch Ihr Schlafzimmer fahren. Mal ehrlich! Was denken Sie in dieser Minute?

Was soll dieser unmenschliche Krach mitten in der Nacht?

Das ist vermutlich noch sehr milde ausgedrückt. Leider eine Tatsache. Frei nach dem Motto, “die Feuerwehr hat sie nicht mehr alle”! Die haben nichts Besseres zu tun, als mit einem Höllenlärm durch die Straßen zu fahren und brave Bürger zu ärgern.

Nun aber mal im Ernst: Haben Sie sich im selben Atemzug schon einmal gefragt, warum wir das tun? Nicht? Wir versuchen es einmal zu erklären:
Sonderrechte und Wegerecht
Die Feuerwehr und auch alle anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Zoll, THW und Rettungsdienst genießen in der Straßenverkehrsordnung einen Sonderstatus. Zur Ausübung Ihrer hoheitlichen Aufgaben werden ihnen Sonderrechte (§35 der Straßenverkehrsordnung) und Wegerecht (§38 der Straßenverkehrsordnung) eingeräumt.
Sonderrecht bedeutet, dass Fahrzeuge von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befreit sind. Es ist dadurch “erlaubt”, über rote Ampeln zu fahren, im Parkverbot zu parken oder gegen die Einbahnstraße zu fahren. Allerdings gilt in jedem Fall immer noch §1 der Straßenverkehrsordnung: “Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.”
Um dieses Sonderrecht in Anspruch zu nehmen, muss das Feuerwehrfahrzeug Blaulicht und Sondersignal nicht einschalten, denn die Rechte erhält die “Feuerwehr” automatisch nach der Alarmierung, sofern der Einsatz dies erforderlich macht (also zur Ausübung ihrer hoheitlichen Aufgaben).
Wozu braucht die Feuerwehr dann Blaulicht und Sondersignal?
Wie gesagt, besitzt die Feuerwehr neben den Sonderrechten auch ein Wegerecht. Dies bedeutet, dass Fahrzeugen der Feuerwehr, die mit Blaulicht und Sondersignal unterwegs sind, der Weg frei zu machen ist.
Um diese Bevorrechtigung in Anspruch zu nehmen, muss der Fahrer besagtes Blaulicht und Sondersignal einschalten. Denn er hat diese Recht nur in Verbindung mit beiden Warneinrichtungen, also mit Blaulicht und Sondersignal.

Trotzdem trägt der Fahrer ein immens hohes Risiko und wird im Falle eines Unfalles in 90 % der Fälle mit zur Verantwortung gezogen. Wenn man sich überlegt, dass die Einsatzkräfte ehrenamtlich unterwegs sind, verlangt man ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein.
Warum hat die Feuerwehr manchmal nur Blaulicht an?
Schaltet der Fahrer nun sein Sondersignal aus, hat er von diesem Moment an kein Wegerecht mehr, sondern nur noch Sonderrecht. Er wird im Fall eines Unfalls wie ein normales Fahrzeug behandelt, welches am Straßenverkehr teilnimmt, wenn es zu einer richterlichen Auseinandersetzung kommt.
Man kann sehr oft beobachten, dass Fahrer von Einsatzfahrzeugen ihr Sondersignal mehrfach während der Alarmfahrt abschalten und erst 50 bis 100 Meter vor der Straßenkreuzung wieder einschalten, um zum einen die Lärmbelästigung zu reduzieren, aber vor Straßenkreuzungen bzw. an unübersichtlichen Stellen die übrigen Verkehrsteilnehmer auf ein nahendes Feuerwehrfahrzeug hinzuweisen.
Sie als Verkehrsteilnehmer haben dann aber kaum eine Chance sich darauf einzurichten, aus welcher Richtung das Einsatzfahrzeug kommt und können in der Kürze der Zeit nicht freie Bahn schaffen, um das Fahrzeug passieren zu lassen.

Nur Blaulicht verschafft der Feuerwehr also keine Rechte. Allerdings warnt das Blaulicht alleine (ohne Sondersignal) andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren oder schützt die Einsatzstelle der Feuerwehr vor Verkehr. Deshalb läßt die Feuerwehr nach Erreichen einer Einsatzstelle das Blaulicht an und schaltet zusätzlich Warnblinkanlage und eventuell weitere Lichtanlagen ein.
Zusammenfassend läßt sich sagen: 
Im Einsatz hat die Feuerwehr immer Sonderrechte, kann diese jedoch nicht kenntlich machen. Bei eingeschaltetem Blaulicht und Sondersignal (und nur dann) hat ein Feuerwehrfahrzeug zusätzlich Wegerecht, sie müssen diesem Fahrzeug also den Weg freimachen.

Nur das Blaulicht dient allein der Warnung anderer Verkehrsteilnehmer und der Sicherheit der Feuerwehr.

Deswegen denken Sie daran, wenn sie wieder einmal nachts geweckt werden, dass auch die Feuerwehrleute 10 Minuten vorher in ihren Betten gelegen und geschlafen haben.
· Bedenken sie, dass für denjenigen, der in eine Notlage geraten ist und auf die Feuerwehr wartet, Minuten bis zum Eintreffen der Fahrzeuge wie Stunden vergehen.

· Bedenken Sie, dass sie als in Not geratener Bürger zuerst fragen werden, weshalb die Feuerwehr denn so lang gebraucht hat.

· Bedenken sie, dass der Fahrer dieses Einsatzfahrzeuges unentgeltlich unterwegs ist und ein hohes Maß an Verantwortung trägt, um rechtzeitig am Einsatzort zu sein.

Wir hoffen, dass sie nicht in die Lage geraten, einmal die Feuerwehr rufen zu müssen. 

Sollten Sie demnächst durch ein Sondersignal aufwachen, denken Sie doch einfach mal darüber nach, dass es in diesem Moment Personen gibt, die es sehr viel schlechter trifft als Sie…

Die Freiwillige Feuerwehr Reudern bedankt sich für Ihr Verständnis.

12. Mai 2015: Hauptübung, Brand 3 Kellerbrand

Am Abend des 12. Mai 2016 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern zum diesjährigen Übungsalarm alarmiert. Die Übung wurde nur durch eine kleine Gruppe vorbereitet, ohne dass der Übungstag und die -zeit der Mannschaft mitgeteilt wurde. Die Mannschaft wurde wie bei einem echten Einsatz über die Funkmeldeempfänger alarmiert und musste sich schnellstmöglich im Feuerwehrgerätehaus einfinden. Durch die Feuerwehrleitstelle Esslingen wurde mitgeteilt, dass es sich um einen Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen handelt. Das ersteintreffende Löschfahrzeug (LF 8/6) leitete umgehend erste Maßmahnem ein, welche durch das nachrückende Löschfahrzeug (TSF-W) ausgeweitet wurden. Zur Unterstützung der örtlichen Kräfte nahm an der Übung auch die Drehleiter (DLA (K)) der Abteilung Stadtmitte teil.

Bei “Übungsende” konnten der Feuerwehrleitstelle 5 gerettete Personen und einen gelöschten Brand gemeldet werden. Somit wurde das Übungsziel zu 100% erreicht.

Der Übungsverlauf wurde bei einer anschließenden “Manöverkritik” durch den Abteilungskommandant Hans-Joachim Zeitler und Stadtbrandmeister Ralf Bader kommentiert. Der Übungsverlauf hat gezeigt, dass der Ausbildungsstand der aktiven Wehr der Abt. Reudern auf einem guten Niveu ist und sich die Reuderner Bürger auf “ihre” Feuerwehr verlassen können.